Symposium S26

DG SPS-Symposium: Sucht in ethischer Perspektive

Vorsitz: Wallroth M, Uhl A


In wieweit können von Sucht betroffene Menschen Verantwortung für ihr eigenes Handeln übernehmen? Was meinen wir eigentlich genau, wenn wir Sucht als Krankheit bezeichnen und mit welchem Gesundheitsbegriff arbeiten wir hier? Wie können wir den Bedürfnissen und Ansprüchen der Angehörigen von Suchtkranken gerecht werden? Und welche verdeckten ethischen Vorannahmen sind eigentlich in ‚wertfrei‘ auftretender empirischer Suchtforschung versteckt? – Anhand dieser exemplarisch bearbeiteten Fragen soll im Symposium aufgezeigt werden, dass eine Suchtforschung und Suchthilfe, die ihren AdressatInnen gerecht werden will, ohne gründliche ethische Reflexion nicht zu haben ist.


S26_01
Sucht und Selbstverantwortung: Ethische Reflexionen zu einem schwierigen Verhältnis
Wallroth M, Münster

S26_02
Krankheit und Gesundheit in der Sucht:
Bell A, Köln

S26_03
Ethische Aspekte der Arbeit mit Angehörigen Suchterkrankter
Bischof G, Lübeck

S26_04
Das Verschleiern von ethische Fragen in der Suchtforschung
Uhl A, Wien, Österreich